Physische oder virtuelle Appliance?

Beim Gedanken an eine Monitoringlösung stellt man sich spontan eine Monitoring-Software vor. Und da kommmt die SM-BOX als Appliance daher. Schon wieder ein neuer Server, der Strom frisst und Platz benötigt, werden Sie vielleicht meinen.

Klar, im Zeitalter der Virtualisierung liegt es nahe, auch die Monitoringlösung auf die ESX- oder XEN-Farm zu verschieben. Das hat auf den ersten Blick viele Vorteile:

  • kein Platzverbrauch für die Hardware
  • wesentlich verringerter Stromverbrauch
  • schnelle Inbetriebnahme
  • geringere Anschaffungskosten
  • Hochverfügbarkeit durch VMotion o.ä. Technologien
  • schnelle Zuweisung von Ressourcen
  • vereinfachte Datensicherung

Zwei Faktoren sprechen aber eindeutig gegen die Auslegung eines Monitoringsystems als virtuelle Appliance:

  1. Auf dem Hypervisor laufen gewöhnlich viele wichtige Serversysteme. Genau diese Systeme sollen mit einer Monitoringlösung überwacht werden und darüber hinaus natürlich noch der Hypervisor selbst. Wenn nun aber das Monitoringsystem Teil der virtualisierten Umgebung ist, wird es auch im Problemfall von dieser beeinflusst und kann u.U. nicht mehr korrekt arbeiten (Zustände und Werte korrekt ermitteln, auswerten und benachrichtigen!). Im schlimmsten Fall bekommt mal also gar nicht mit, dass man ein Problem hat.
  2. Zumindest in größeren Infrastrukturen hat ein Monitoringsystem "ganz schön was zu tun". Im Gegensatz zu vielen anderen Servern, die nur temporär einen höheren Ressourcenverbrauch (Speicher, CPU) haben, generiert ein Monitoringsystem eine permanente Ressourcenauslastung, die erheblich sein kann. Eine SM-BOX kann dann schon mal schnell ein Viertel oder die Hälfte der CPU-Leistung eines ESX-Servers für sich beanspruchen.

Wir empfehlen daher die SM-BOX als völlig autarkes, unbeeinflussbares System auf eigner Hardware zu implementieren!

Folgende Faktoren sollte man außerdem beachten, wenn man den Einsatz einer virtuellen Appliance in Erwägung zieht:

  • Es steht nicht die Funktion des lokalen Auto-Backup (auf USB-Stick) zur Verfügung.
  • SMS-Versand ist weder über ISDN noch üner GSM-Modem möglich. Alternativ steht die Versandmethode über den Serviceanbieter AQL oder über ein beliebiges email-to-SMS-Gateway zur Verfügung.



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